Musik, Serious Gaming und Konzentrationsfähigkeit – mit der App entdecken die Kinder die Magie der klassischen Musik mit interaktiven Spielen.
Aktivität 1
Lehrkraft:
„Lege dich auf den Boden und mache dich ganz klein. Sobald die Musik startet, darfst du dich passend zur Musik durch den Raum bewegen. Höre dafür ganz genau hin, wie in der Musik gespielt wird, um passende Bewegungen zu finden.“
Optional
Optional können Chiffontücher verwendet werden. Die Lehrkraft gibt den Kindern dann zu Beginn zusätzlich die Anweisung: „Nimm dir ein Tuch und knülle es in beiden Händen ganz fest zusammen.“
A1: Die Morgenstimmung (abspielen)
Nach der Bewegungsimprovisation fragt die Lehrkraft: „Welche Bewegungen haben besonders gut zur Musik gepasst?“
Tipp
Lehrkraft: „Was meinst du, passt es zur Musik, wenn gestampft wird oder jemand durch den Raum rennt? Oder passt es besser, wenn jemand sich dreht, springt oder wie eine Ballerina tanzt?“
Aktivität 2
M1: Malen zur Musik (an jedes Kind austeilen)
Lehrkraft:
„Male auf dein Blatt ein Bild, das zur Musik passt. Überlege dir, wie du dich zur Musik bewegt hast oder woran du denkst, wenn du die Musik hörst.“
A1: Die Morgenstimmung (während des Malens abspielen)
Der Titel des Stücks wird noch nicht verraten.
Tipp
Lehrkraft: „Was meinst du, welche Farben passen zur Musik? Blau, schwarz und grau oder gelb, orange und rot? Du kannst mit den passenden Farben Linien und Formen auf dein Blatt malen und deinen Stift von der Musik führen lassen.“
Aktivität 3
Lehrkraft:
„Wenn du mit dem Malen fertig bist, darfst du dir eine Überschrift für dein Bild ausdenken und es im Raum auslegen.“
Alle Kinder legen ihre Bilder aus.
Lehrkraft:
„Stell dir vor, du wärst in einem Kunstmuseum. Schaue dir leise die Bilder der anderen Kinder an und überlege, welches Bild besonders gut zur Musik passt und warum.“
Nachdem sich die Kinder alle Bilder angeschaut haben, fragt die Lehrkraft: „Welche Bilder passen besonders gut zur Musik und warum? Hast du Fragen zu einem Bild?“
Wenn Kinder möchten, dürfen sie auch ihre eigenen Bilder vorstellen, ihren Titel verraten und ihre Gedanken mit den anderen teilen.
Lehrkraft:
„Du siehst jetzt ganz viele unterschiedliche Bilder, die alle beim Hören der gleichen Musik entstanden sind. Jeder Mensch stellt sich beim Hören eines Musikstücks etwas anderes vor. Dabei gibt es kein richtig oder falsch. Der Komponist Edvard Grieg hat das klassische Musikstück, das wir gehört haben, ‚Morgenstimmung’ genannt. Hast du eine Idee, warum Edvard Grieg das Stück Morgenstimmung genannt haben könnte?“
Tipp
Die Lehrkraft sagt den Kindern, dass sie gut auf ihre Bilder aufpassen, weil sie später noch gebraucht werden.
Wenn noch Zeit ist...
... kann die Lehrkraft mit Lerneinheit 2 und der Gestaltung des Lapbooks weiter machen.
... kann die Lehrkraft mit den Kindern eine Bewegungspause machen (z.B. 15 oder 20 Hampelmänner, 15 oder 20 Kniebeugen, auf der Stelle laufen und bis 15 oder 20 zählen...). Die Lehrkraft entscheidet, welche drei Bewegungen gemacht werden. Sobald die Klasse das Format kennt, kann auch ein Kind die Bewegungen auswählen.
Kompetenzen dieser Lerneinheit:
Die Schüler:innen…
... bewegen sich (mit Tüchern) frei zur Musik und reflektieren ihre Bewegungsimprovisationen.
... visualisieren von der Musik ausgelöste Assoziationen in Bildern und beschreiben ihre Gedanken.
... geben ihren Bildern eine Überschrift und vergleichen sie mit dem originalen Titel der Morgenstimmung.
... hören die Morgenstimmung und beschreiben ihre subjektiven Höreindrücke.