Musik, Serious Gaming und Konzentrationsfähigkeit – mit der App entdecken die Kinder die Magie der klassischen Musik mit interaktiven Spielen.
Aktivität 1
M3: Kamera mit Filmstreifen auf dem Leben von Edvard Grieg (an jedes Kind austeilen)
Lehrkraft:
„Male die Bilder an und schneide sie danach aus. Sortiere die Bilder in die richtige Reihenfolge, während du die Geschichte über das Leben von Edvard Grieg hörst. Lege die Bilder zunächst nur auf den Filmstreifen und klebe noch nicht.“
Lebensgeschichte Edvard Grieg
Ich bin am 15. Juni 1843 geboren. Das ist schon sehr viele Jahre her.
Kannst du ein Bild finden, wo ich noch ein Baby bin?
Meine Eltern haben mich Edvard Grieg genannt. Ganz anders als du es kennst, hatte meine Familie weder einen Fernseher noch ein Auto oder einen Computer. Das gab es zu meiner Zeit noch gar nicht. Meine Kindheit habe ich in Bergen verbracht. Bergen ist die zweitgrößte Stadt in Norwegen.
Weißt du wo Norwegen liegt? (Kurze Pause, um mit den Kindern zu besprechen, wo Norwegen liegt.)
Und findest du ein Bild von meiner Heimatstadt?
Ich hatte vier Geschwisterkinder - drei Ältere und ein Jüngeres. Mein Vater war ein wohlhabender Kaufmann und meine Mutter eine erfolgreiche Pianistin und Dichterin.
Sie war außerdem eine angesehene Klavierlehrerin.
Deshalb habe ich auch schon mit sechs Jahren von ihr Klavierunterricht erhalten.
Siehst du ein Klavier auf einem der Bilder?
Ich habe die Musik geliebt. Darum bin ich immer zu Konzerten gegangen, die bei uns Zuhause veranstaltet wurden.
Mit 9 Jahren habe ich dann meine erste eigene Komposition geschrieben, also mein erstes eigenes Musikstück. Darauf war ich sehr stolz.
Vielleicht findest du ja meine Noten?
Auch als Jugendlicher habe ich meistens die Tage damit verbracht Klavier zu spielen und mir neue Musikstücke auszudenken. In der Schule habe ich mich leider gar nicht wohlgefühlt. Ich habe mich nicht mit meinen Lehrern verstanden und musste die dritte Klasse wiederholen.
Für mein Interesse an der Musik wurde ich viel geärgert und naturwissenschaftliche Fächer und Mathe lagen mir nicht. In der Stadt Leipzig (Deutschland) habe ich Musik studiert. Dort habe ich alles über die Musik gelernt.
Ich bin nach meinem Studium nach Norwegen zurückgekehrt. 1876 habe ich meine Cousine Nina Hagerup geheiratet.
Ist der Ring nicht wundervoll?
Zusammen haben wir eine Tochter bekommen, die leider schon nach ungefähr einem Jahr starb. Das war sehr traurig.
Meine Frau war Sängerin und konnte auch Klavier spielen. Deswegen sind wir zusammen durch Europa gereist und haben in verschiedenen Ländern Konzerte gegeben. Wir waren zum Beispiel in Italien, Belgien, Dänemark, Frankreich und Polen.
Dafür brauchten wir natürlich eine Karte.
Nach meinen Reisen bin ich in ein Haus in die Nähe von Bergen in Norwegen gezogen.
Siehst du mein Haus?
Dort habe ich noch einige Lieder, Chorwerke und Klavierstücke geschrieben. Am 04. September 1907 bin ich an einer Lungenerkrankung gestorben.
Aktivität 2
Die Lehrkraft bespricht mit den Kindern die richtige Reihenfolge der Bilder.
Lehrkraft:
„Was ist das Lösungswort?“ Antwort: „KLAVIER.“
Lehrkraft:
„Jetzt kannst du die Bilder zum Leben von Edvard Grieg auf den Filmstreifen kleben und die Kamera ausschneiden (M3). Ich helfe dir mit einem Cuttermesser, die Schlitze in der Mitte der Kamera einzuritzen. Danach kannst du den Filmstreifen durch die Kamera ziehen.“
Aktivität 3
Lehrkraft:
„Klebe die Kamera mit deinem Filmstreifen nun an die richtige Stelle in dein Lapbook. Achte darauf, dass du die Kamera nur rechts und links einklebst, sodass sich der Filmstreifen noch bewegen lässt.“
Wenn noch Zeit ist...
... kann die Klasse die Morgenstimmung noch einmal anhören. Da die Kinder den Titel nun kennen, sollen sie hören, ob sie finden, dass er zur Musik passt.
A1: Die Morgenstimmung (abspielen)
... kann das Deckblatt des Lapbooks zu Ende angemalt werden.
Kompetenzen dieser Lerneinheit:
Die Schüler:innen...
... kennen das Leben und das musikalische Wirken des Komponisten Edvard Grieg.