Musik, Serious Gaming und Konzentrationsfähigkeit – mit der App entdecken die Kinder die Magie der klassischen Musik mit interaktiven Spielen.
Aktivität 1
Lehrkraft:
„In der letzten Musikstunde hast du in der App das Level „Großvater Stradivarius“ gespielt. Was hast du da alles gelernt? Woran kannst du dich erinnern?“
Die Lehrkraft spricht mit den Kindern über einige Spiele aus der App.
Fragen zur App
Generelle Fragen
1. Was hast du da alles gelernt?
2. Woran kannst du dich erinnern?
Spezifische Fragen
1. Aus welchen Teilen besteht die Violine/Geige?
Lösung: Korpus, Griffbrett, 4 Saiten, F-Löcher, Schnecke und Wirbel.
2. Aus welchem Land stammt die Geige, weshalb sie Violine genannt wird?
Lösung: Die Geige stammt aus Italien.
3. Was wurde seit 500 Jahren an der Geige nicht verändert?
Lösung: Die Form der Geige wurde seit 500 Jahren nicht verändert.
4. Welche Änderungen hat Großvater Stradivarius an den Stradivari-Geigen vorgenommen?
Lösung: Er hat die F-Löcher vergrößert, einen anderen Lack verwendet (orange-gold) und die Geige etwas größer gemacht. Es gibt über 1000 Violinen von Stradivarius. Bei ihnen sieht man seine Unterschrift, wenn man durch die F-Löcher schaut.
5. Wie kann man Streichinstrumente spielen?
Lösung: Streichinstrumente können mit dem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft werden.
6. Wie spielt man die Streichinstrumente?
Lösung: Die Violine und die Viola spielt man im Sitzen. Das Cello wird im Sitzen gespielt und dabei zwischen die Beine geklemmt. Den Kontrabass spielt man im Stehen.
7. Welche Tempi gibt es in der Musik?
Lösung: Es gibt die Tempi: Lento, Adagio, Moderato, Allegro, Vivace und Presto.
Aktivität 2
Die Kinder finden sich in 3er-Gruppen zusammen.
M4: Bilder der Tiere (an jede Gruppe austeilen)
zwei Stifte und drei verschieden lange Gummibänder (an jede Gruppe austeilen)
1. Die Lehrkraft bespricht mit den Kindern das Vorgehen des Experiments zu Tonhöhen bei Streichinstrumenten.
Tipp
Drei Kinder machen das Experiment der Klasse zur Veranschaulichung zu Beginn vor.
2. Dann führen die Kinder in ihren Gruppen das Experiment durch und legen die Gummibänder auf die entsprechenden Tierbilder.
3. Im Anschluss können die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse vorstellen.
Anleitung Experiment Tonhöhen
VOR DEM EXPERIMENT
MATERIAL:
Jede Gruppe benötigt 2 Stifte und 3 verschieden lange Gummibänder.
DURCHFÜHRUNG:
Zwei Kinder spannen das kürzeste Gummiband zwischen die zwei Stifte. Die anderen Kinder dürfen einen Ton erzeugen, indem sie auf dem Gummiband, wie auf einer Gitarre, zupfen. Danach werden die anderen beiden Gummibänder eingespannt und das Experiment wiederholt. Zum Schluss sollen die Kinder überlegen, welches Bild zu dem erzeugten Ton bei den verschiedenen Versuchen passt.
Sie schneiden die Bilder aus und kleben sie in die Kästchen. Bei Bedarf können sie sich unten Notizen machen.
NACH DEM EXPERIMENT
BEOBACHTUNG:
Die Schüler:innen beschreiben ihre Beobachtungen. Sie erklären, welche Bilder sie welchem Versuch zugeordnet haben. (Lösung: kurzes Gummiband: Vogel, mittleres Gummiband: Hund, langes Gummiband: Wal).
Aktivität 3
Die Lehrkraft zeigt der Klasse das Bild von den Streichinstrumenten (Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass).
- Lehrkraft: „Beschreibe zunächst, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede du im Aufbau der Streichinstrumente finden kannst.“
- Lehrkraft: „Kannst du mit deinen Beobachtungen aus dem Experiment nun eine Vermutung aufstellen, welches Instrument die höchsten Töne und welches die tiefsten Töne spielen kann und warum?“
Deutung
Die Deutung kann zusammen mit den Kindern erarbeitet werden. Die Tonhöhe eines Streichinstruments ist von der Länge der Saite abhängig. Je länger die Saite, desto tiefer ist der Ton, den sie produziert. Dies liegt daran, dass die Schwingungsfrequenz einer Saite umso niedriger ist, je länger sie ist. Wenn man also eine längere Saite anschlägt, wird sie langsamer schwingen und somit einen tieferen Ton produzieren. Bei einer Geige hat man beispielsweise vier Saiten, die unterschiedliche Tonhöhen produzieren. Die E-Saite ist die kürzeste Saite und produziert die höchste Tonhöhe, während die G-Saite die längste Saite ist und somit die tiefste Tonhöhe produziert.
Aktivität 4
M5: Experiment Tonhöhen (an jedes Kind austeilen)
- Lehrkraft:
„Bearbeite das Arbeitsblatt. Schneide dazu die Bilder der Tiere aus und klebe sie unter das richtige Bild.“
2. Lehrkraft:
„Schneide anschließend das große Feld aus und klebe es auf die nächste Seite in dein Leporello. Wenn du möchtest, kannst du die Bilder anmalen.“
A3: La Follia (als Hintergrundmusik abspielen)
Wenn noch Zeit ist...
... können die Kinder weiter an ihrem Leporello arbeiten und es schön gestalten.
... kann die Lehrkraft eine Bewegungspause mit den Kindern machen (15 Liegestützen, 15 Kniebeugen, auf der Stelle laufen und bis 15 zählen...).
Kompetenzen dieser Lerneinheit:
Die Schüler:innen...
... erforschen experimentell die Abhängigkeit von der Saitenlänge und der Tonhöhe.
... erkunden Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Aufbau der Streichinstrumente.
... erkennen die Streichinstrumente und können sie beim Hören voneinander unterscheiden.