Musik, Serious Gaming und Konzentrationsfähigkeit – mit der App entdecken die Kinder die Magie der klassischen Musik mit interaktiven Spielen.
Aktivität 1
Lehrkraft:
„In der letzten Musikstunde hast du in der App das Level „Das Wunderkind“ gespielt. Was hast du da alles gelernt? Woran kannst du dich erinnern?“
Die Lehrkraft spricht mit den Kindern über einige Spiele aus der App.
Fragen zur App
Generelle Fragen
1. Was hast du da alles gelernt?
2. Woran kannst du dich erinnern?
Spezifische Fragen
1. Wo ist Mozart geboren?
Lösung: Mozart ist am 27. Januar 1756 geboren und in Salzburg (Österreich) aufgewachsen.
2. Wie war Mozarts ganzer Name?
Lösung: Wolfgang Amadeus Mozart.
3. Wie war Mozarts Spitzname?
Lösung: Wolferl.
4. Wer gehört alles zu Mozarts Familie?
Lösung: Vater Leopold - Musiklehrer, Mutter Anna Maria, ältere Schwester Nannerl.
5. Mit wie vielen Jahren hat Mozart mit dem Klavierspielen angefangen?
Lösung: Mit fünf Jahren.
6. Womit ging Mozart auf Reisen?
Lösung: Mit seiner Pferdekutsche.
7. Für wen hat Mozart Konzerte gespielt?
Lösung: Für die Kaiserin und den König.
8. In welchen Städten war Mozart?
Lösung: Paris, London, Prag und Wien
9. Womit spielt man das Violoncello?
Lösung: Mit dem Bogen
Aktivität 2
M2: Tabukarten Mozart (ausschneiden und in ein Säckchen tun)
Lehrkraft:
„Wir spielen jetzt ein Spiel, das Tabu heißt. Ich nehme ein Kind dran, das nach vorne kommen darf und einen kleinen Zettel mit einem Bild aus dem Leben von Mozart aus meinem Säckchen ziehen darf (M2). Das Bild ist streng geheim. Du darfst es keinem zeigen. Versuche deinen Mitschüler:innen das Bild zu erklären, ohne das Wort zu nennen. Du kannst ihnen dafür kleine Tipps geben, solltest aber nicht zu schnell zu viel verraten. Du kannst zum Beispiel das Aussehen oder bestimmte Eigenschaften des Bildes beschreiben.“
Alle anderen Kinder dürfen in die Klasse rufen, wenn sie denken, dass sie das richtige Wort wissen oder müssen aufzeigen. Die Lehrkraft macht es den Kindern an einem Beispiel vor. Nachdem ein Wort erraten wurde, erklärt die Lehrkraft kurz, was das Bild mit dem Leben von Mozart zu tun hat. Dann ist das nächste Kind an der Reihe.
Mit fünf Jahren konnte Mozart so gut spielen, dass er sein erstes Konzert gab.
Der Vater von Mozart heißt Leopold und war Musiklehrer.
Mit sechs Jahren ging Mozart mit seinem Papa Leopold und seiner Schwester Nannerl auf seine erste Konzertreise. Sie waren immer mit einer Pferdekutsche unterwegs. Diese Reisen dauerten manchmal Jahre.
Schon mit vier Jahren hat Mozart angefangen Klavier zu spielen. Er war ein Wunderkind.
In London hat Mozart mit Nannerl für den König und seine Gemahlin musiziert, im Palast. Auch wenn Mozart vor Königen und Kaisern gespielt hat, blieb er in seiner Sprache sehr derb - „Leck mich im Arsch g’schwindi, g’schwindi” ist z.B. ein Lied von ihm... (Als Erinnerung daran furzt Mozart in der App.)
In seinem Leben hat Mozart 626 Werke geschrieben, das Ganze passt auf etwa 8 Kilometer Notenpapier.
Mozart hatte immer Geldprobleme. Er gab gerne viel Geld aus.
Eines meiner bekanntesten Werke heißt „Eine kleine Nachtmusik“ Dieses Stück wurde immer abends und im Freien aufgeführt, unter dem Sternenhimmel. Deswegen hat Mozart es auch so genannt: Eine kleine Nachtmusik.
Aktivität 3
M3: Bildkarten Rhythmuswörter (Bilder und Wörter an die Tafel hängen)
1. Als Erstes spricht die Lehrkraft der Klasse die vier Wörter (Salzburg, Sternschnuppe, Fantasie
und Amadeus) rhythmisch vor und hängt die dazugehörigen Bilder an die Tafel. Die Kinder sprechen die Wörter rhythmisch nach. Besonders ist dabei der Unterschied zwischen den Rhythmen der Wörter Sternschnuppe (lang, kurz, kurz) und Fantasie (kurz, kurz, lang) zu beachten.
2. Als Zweites lernen die Kinder zum Rhythmus mit beiden Händen gleichzeitig auf die Oberschenkel zu patschen. Das Mitsprechen wird nach und nach reduziert, sodass nur noch das rhythmische Patschen zu hören ist.
3. Als Drittes patschen einzelne Kinder vor und die anderen erraten das Wort. Für das nächste Spiel ist es wichtig, dass die Rhythmuswörter intensiv geübt werden.
Tipp
Für die Kinder ist es leichter, wenn sie die Lippen beim Rhythmusklopfen stumm mitbewegen. Um das Wort zu erkennen, kann es den Kindern auch helfen, die Anzahl der Patscher zu zählen.
A2: Rhythmuswörter (zum Üben für die Lehrkraft)
Aktivität 4
Lehrkraft:
„Wir spielen jetzt das Spiel Rhythmuspost.“
Die Lehrkraft erklärt den Kindern das Spiel Rhythmuspost mithilfe der Anleitung. Eine Gruppe macht das Spiel vor.
Anleitung Rhythmuspost
VORBEREITUNGEN:
- Die Klasse wird in gleich große Gruppen aufgeteilt (ungefähr 6-8 Kinder pro Gruppe).
- Die Kinder einer Gruppe setzen sich hintereinander auf den Boden, sodass sie auf den Rücken des nächsten Kindes klopfen können. Achten Sie darauf, dass hinter dem letzten Kind Platz ist, weil sich die Kinder nach hinten bewegen werden.
DURCHFÜHRUNG:
- Das letzte Kind der Reihe sucht sich eines der vier vorher einstudierten Rhythmuswörter aus (Salzburg, Sternschnuppe, Fantasie oder Amadeus).
- Es klopft den Rhythmus des Wortes sanft (!!) mit beiden Händen gleichzeitig auf den Rücken des Kindes vor ihm.
- Der Rhythmus wird bis zum vordersten Kind weitergegeben.
- Wenn der Rhythmus bei dem vordersten Kind angekommen ist, überlegt das Kind kurz, welches Wort gemeint sein könnte und sagt das Wort laut, während es dazu den Rhythmus klatscht.
- Wenn das Wort richtig ist, setzt sich das vorderste Kind nach hinten und alles geht von vorne los. Wenn das Wort falsch ist, schickt das letzte Kind den Rhythmus noch einmal los.
Aktivität 5
Lehrkraft:
„Was fandest du bei dem Spiel Rhythmuspost leicht und was schwierig?“
Wenn noch Zeit ist...
... kann die Lehrkraft mit den Kindern zwischen den Aktivitäten Bewegungspausen machen (z.B. 15 Hampelmänner, 10 Kniebeugen, ...).
Kompetenzen dieser Lerneinheit:
Die Schüler:innen...
... kennen wichtige Stationen aus dem Leben von Wolfgang Amadeus Mozart.
... rhythmisieren ausgewählte Wörter mit der Stimme und körpereigenen Instrumenten.
... klopfen bei dem Spiel Rhythmuspost rhythmische Pattern sicher.